AUTOLIFT-Gruppe übernimmt SOBAtec GmbH – Autolift Railway Lifting Equipment

Die Autolift GmbH, führender Hersteller von Hebeanlagen für Schienenfahrzeuge mit Hauptsitz in Elixhausen bei Salzburg und Portfoliounternehmen der CAPCELLENCE, industrieller Mittelstandsinvestor aus Hamburg, gibt die vollständige Übernahme der SOBAtec GmbH aus Kamenz, Sachsen, bekannt. Mit Wirkung vom 22. Juni 2026 ist SOBAtec offiziell in die Autolift-Gruppe eingegliedert.
Durch den Zusammenschluss entsteht ein Anbieter, der künftig Hebeanlagen und Dacharbeitsbühnen als integrierte Gesamtlösung für moderne Instandhaltungswerke aus einer Hand anbieten kann.

Gemeinsames Großprojekt als Ausgangspunkt

Nach dem gemeinsamen, erfolgreichen Abschluss eines bedeutenden Großprojekts für die ÖBB Technische Services GmbH im Wiener Stadtbezirk Floridsdorf – realisiert unter dem Dach der eigens gegründeten „ARGE Hebeanlage und Arbeitsbühnen Floridsdorf“ – haben die Autolift GmbH und die SOBAtec GmbH den nächsten konsequenten Schritt in ihrer partnerschaftlichen Zusammenarbeit gesetzt und sind nun zu einer dauerhaften unternehmerischen Verbindung herangewachsen.

Nachfolge gesichert, Kontinuität gewährleistet

Mit dieser strategischen Akquisition erweitert die AUTOLIFT-Gruppe Ihre Kapazitäten auf drei Produktionsstandorte und zugleich wurde eine zukunftssichere und nachhaltige Nachfolgeregelung für die Geschäftsführung der SOBAtec geschaffen. Das bewährte Führungsteam wird das Unternehmen auch in den kommenden Jahren mit seiner langjährigen Expertise und tiefgreifenden Branchenkenntnissen leiten und so für Kontinuität sowie Verlässlichkeit sorgen. Der Produktionsstandort in Kamenz wird als eigenständige Einheit innerhalb der Autolift-Gruppe weitergeführt und entwickelt.

Vollständige Systemlösung aus einer Hand

Für die AUTOLIFT-Gruppe stellt dieser Zusammenschluss einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte dar: Das Produktportfolio wird durch die Integration von SOBAtec optimal ergänzt und abgerundet. Künftig können Kunden weltweit maßgeschneiderte Hebeanlagen für Schienenfahrzeuge sowie modernste Dacharbeitsbühnen als vollständiges Leistungspaket aus einer Hand beziehen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld. Damit trägt die AUTOLIFT-Gruppe auch dem wachsenden Trend in der internationalen Bahnindustrie Rechnung, die Hebeanlangen und Dacharbeitsbühnen in Ausschreibungen immer häufiger als integrierte Gesamtlösung spezifiziert und vergibt.

„Was als Projektpartnerschaft begann, ist zu einer nachhaltigen unternehmerischen Verbindung herangewachsen. Mit SOBAtec komplettieren wir unser Angebot und stärken unsere Position als bevorzugter Systemlieferant für Werkstattausrüstungen in der internationalen Bahnindustrie.“

Johannes Nestel-Eichhausen, Geschäftsführer AUTOLIFT-Gruppe

Über die AUTOLIFT-Gruppe

Die Autolift GmbH wurde 1975 gegründet und ist mit ihrem Hauptsitz in Elixhausen bei Salzburg eine der führenden Adressen für Hebeanlagen in der internationalen Bahnindustrie. Die Gruppe betreibt Produktionsstandorte in Ungarn und Serbien sowie einen Vertriebsstandort in Deutschland und beschäftigt mehr als 280 Mitarbeiter. Autolift hat Produkte in über 75 Länder geliefert und zählt namhafte Bahnbetreiber sowie Industrie- und Militärunternehmen zu seinen Kunden.

Über die SOBAtec GmbH

Die SOBAtec GmbH mit Sitz in Kamenz, Sachsen, ist ein etablierter Hersteller von Dacharbeitsbühnen/Arbeitsbühnen und Betriebsmitteln für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen und Bussen, sowie von Radsatztransfersystemen. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Planung und Fertigung maßgeschneiderter Systeme für Instandhaltungswerkstätten und arbeitet eng mit führenden Bahnbetreibern in Deutschland und darüber hinaus zusammen. Der Produktionsstandort in Kamenz wird als integraler Bestandteil der Autolift-Gruppe vollständig erhalten und weiterentwickelt.

Seit 2023

Jahr 2025 – 2026

„Übertragung des Knowhows zur Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) zur Sicherung und Weitergabe von Erfahrungswissen im Unternehmen,“

Mit der Umsetzung und Anwendung der KI im Unternehmen SOBAtec hatte dieser Wissenstransfer einen wesentlichen Einfluss auf den gesamten Produktions- und Reproduktionsprozess bezüglich einer Optimierung der Gesamtprozesse mit schnelleren und konkret zur Verfügung stehenden Informationen genommen. Der Fokus lag vornehmlich auf den Kerntätigkeiten der Wertschöpfungskette, d.h. die KI-Verbindung zur Digitalisierung von Konstruktion, sowie in den Fertigungschronologien und Montagesequenzen.

Jahr 2023 – 2025

Entwicklung einer neuen, innovativen Stoßabsorbereinheit zum Abbremsen und positionsgenauen Stoppen von Radsätzen im Instandhaltungsprozess durch hydrodynamischen Abbau kinetischer Energie.

Das Ziel der Entwicklung besteht darin, einen neuartigen Stoßabsorber für Dämpfer- und Stoppereinheiten der Eisenbahninstandhaltungstechnik zu entwickeln, der insbesondere dadurch gekennzeichnet ist, dass ein, in einem Zylinderraum befindliches Fluid durch einfahren eines Verdrängerkolbens verdrängt  und durch Kanäle geleitet wird, deren Strömungsprofile nach dem Prinzip eines Tesla Ventils (fluidisches Ventil) ausgebildet sind.

Jahr 2023 – 2024

Übertragung des Knowhows zur Anwendung von additiv-generativen Fertigungstechnologien (agF) im Unternehmen.

Die additiv-generativen Fertigungsmethoden (agF) haben ein sehr breites Anwendungsfeld und werden sowohl zur Produktion von Prototypen (Rapid Prototyping) als auch zur (Klein-) Serienproduktion (Rapid Manufacturing) verwendet und gewinnen zunehmend an Bedeutung u.a. zu Co2 Minimierung in unserem Entwicklungsbereich bis hin von Ersatzteilen in unserem After-Sale-Service der SOBAtec GmbH. Transferiert werden entsprechende Tools zur Herstellung von Prototypen und Losgröße1-Bauteilen bis hin zur Ersatzteilfertigung. Hier liegt der Fokus für Teil- und Anpassungsarbeiten im Wesentlichen für nichtstandardisierte Teile und zur Optimierung von standardisierten Teilen.